So spannend ist Online-Marketing.

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AdHijacking – was ist das?

Wie Ihre Kunden gekidnappt werden – ohne dass Sie es merken.

Wenn Sie mit Affiliates arbeiten, dann schauen Sie sich ruhig einmal genau an, was diese machen. Es kann sein, dass diese nicht nur Werbung für Sie machen, sondern auch noch von Ihrer eigenen Werbung profitieren.


Was sind Affiliates?

Affiliates sind Werbepartner, die von Unternehmen dafür bezahlt werden, dass sie diesen Kunden vermitteln. Dafür erhalten die Affiliates eine Vergütung – nämlich dann, wenn ein Kunde durch ihr Mitwirken – z. B. durch eine Anzeige auf der eigenen Website – auf die Seite des Unternehmens gelangt und dort z. B. einkauft.

Was ist AdHijacking?

Viele Unternehmen werden von ihren Partnern bestohlen – und bekommen es nicht einmal mit: Wenn Affiliates gezielt Anzeigen in Suchmaschinen manipulieren, um potenzielle Käufer abzufangen und diese – statt direkt zur Zielseite – über ihre eigene Partner-ID dorthin leiten, dann erhalten sie eine Provision, die ihnen eigentlich nicht zusteht. Denn kennt der Kunde den Markennamen bereits und gibt ihn ins Suchmaschinenfeld ein, so ist es ja keine Leistung des Affiliates, dass der Kunde die Unternehmensseite findet.

Wie diese Manipulation funktioniert

Der AdHijacker kopiert die Anzeige des Markeninhabers 1:1. Dann bietet er bei den einschlägigen Suchmaschinen einen Cent mehr als der Markeninhaber auf die Anzeigenplatzierung. Sodann wird die Anzeige ersetzt – weil es sich um eine Kopie handelt, fällt dies jedoch kaum auf. Auch wird die Anzeigenkopie oft extra nicht in der Region geschaltet, in der das Unternehmen seinen Sitz (bzw. die betreuende Agentur) hat – und gern auch nach Feierabend.

 

Kunden, die auf die Anzeige klicken, werden umgeleitet und gelangen über die Partner-ID des AdHijackers auf die eigentliche Zielseite. Da der Kunde den Markennamen exakt eingegeben hat, kann man von einem hohen Interesse und damit auch von einer großen Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass es zum Kauf o. Ä. kommt. Und dann erhält der AdHijacker/Affiliate die entsprechende Vergütung.

Der Schaden

Untersuchungen zeigen, dass in Deutschland mehr als 25 % der größten Online-Shops mit AdHijacking konfrontiert sind. Wahrscheinlich ist die Zahl noch höher, da AdHijacker auch gern auf falsche Schreibweisen der Markenkeywords bieten. Der Schaden geht damit in die Millionen. Andere Branchen sind natürlich auch betroffen, etwa im Dienstleistungsbereich.

Wie man sich schützt

Auf jeden Fall sollten Unternehmen eine Bewerbung ihres Markennamens in den durch die Affiliates in ihren Vertragsbedingungen untersagen – und sich komplett offenlegen lassen, wie die Affiliates Kunden gewinnen.

Vor allem jedoch gibt es bereits Technologien, die AdHijacking ermitteln und rechtssicher dokumentieren – sowie Services zur wirksamen Verfolgung. Xamine Brand Protect etwa ermittelt genau, welcher Affiliate welche Anzeige „gekidnappt“ hat. Angesichts der enormen finanziellen Schäden versprechen diese Services einen schnellen ROI – und eine deutliche Ertragssteigerung.

Die Texte des Xamine-Blogs stellen keine Rechtsberatung dar; eine Haftung wird nicht übernommen.

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